Wie öffentliche Satelliten von NASA, ESA und JAXA verwendet werden, um Treibhausgas- und Luftqualitätsemissionen aus dem Orbit zu messen und wofür diese Daten nützlich sind.
Übersicht
Die Satellitenemissionsüberwachung verwendet Spektrometer in niedriger Erdumlaufbahn, um Spurengaskonzentrationen in der atmosphärischen Säule über einem Objekt zu messen. Sechs aktive Treibhausgasmissionen von NASA, ESA und JAXA, kombiniert mit breiteren Erdbeobachtungs-Konstellationen, liefern die Rohmessungen, die Floodlight verwendet, um Emissionsschätzungen auf Anlagenniveau zu erstellen, ohne auf selbstberichtete Aktivitätsdaten angewiesen zu sein.
Wie es funktioniert
Jede Mission trägt ein Spektrometer, das auf die Absorptionslinien spezifischer Gase abgestimmt ist: TROPOMI auf Sentinel-5P für NO2, CO, SO2 und CH4; OCO-2 und OCO-3 für CO2; die GOSAT-Linie (GOSAT, GOSAT-2, GOSAT-GW) für CO2 und CH4. Floodlight verarbeitet die öffentlichen Abrufe, verfolgt jede Messung rückwärts durch 3D-Windfelder zu ihrer wahrscheinlichen Quelle und wendet eine bayesianische Inversion an, um Säulenkonzentrationen in Emissionsraten auf Anlagenniveau umzuwandeln. Jede Zahl wird mit einer veröffentlichten Fehlerquote geliefert.
Wichtige Vorteile
- •Unabhängig von selbstberichteten Aktivitätsdaten
- •Attribution auf Anlagenniveau mit veröffentlichter Unsicherheit bei jeder Schätzung
- •Globale Abdeckung über NASA-, ESA- und JAXA-Missionen
- •Aktualisierung gemäß der Satellitenüberflugfrequenz, typischerweise Tage bis Wochen
- •Prüfbereite Herkunft von Rohstrahlung bis zur gelieferten Zahl
Anwendungen
Banken verwenden die Daten für Klima-VaR-Unterzeichnung und regulatorische Stresstests. Unternehmen nutzen sie für die Offenlegung von Scope 1, die nicht von selbstberichteten Beständen abhängt. Städte kartieren Emissionen blockweise, um die Straßen, Sektoren und Infrastrukturen zu identifizieren, die ihr städtisches Budget antreiben. Regulierungsbehörden verwenden sie als unabhängige Überprüfung von Bottom-up-Beständen.